Heute beschreibe ich euch detailliert was alles in einen professionellen Businessplan gehört.
Hier die ausführliche Beschreibung!
1. Zusammenfassung
- Name des zukünftigen Unternehmens
- Name(n) des/der Gründer(s)
- Was wird Ihr Unternehmen anbieten
- Was ist das Besondere daran
- Welche Kunden kommen für Ihr Angebot in Frage
- Wie soll Ihr Angebot Ihre Kunden erreichen
- Welchen Gesamtkapitalbedarf benötigen Sie für Ihr Vorhaben
- Wann wollen Sie mit Ihrem Vorhaben starten
2. Geschäftsidee
- Was ist der Zweck Ihres Vorhabens
- Was ist das Besondere an Ihrer Geschäftsidee
- Was ist Ihr kurz- und langfristiges Unternehmensziel
3. Produkt/Dienstleistung
- Welches Produkt/welche Leistung wollen Sie herstellen bzw. verkaufen
- Was ist das Besondere an ihrem Angebot
- Start der Produktion/Dienstleistung
- Entwicklungsstand Ihres Produkts/Ihrer Leistung
- Welche Voraussetzungen müssen bis zum Start noch erfüllt werden
- Wann kann das Produkt vermarktet werden
- Welche gesetzlichen Formalitäten (z.B. Zulassungen, Genehmigungen) sind zu erledigen
Für entwicklungsintensive Vorhaben:
- Welche Entwicklungsschritte sind für Ihr Produkt noch notwendig
- Wann kann eine Null-Serie aufgelegt werden
- Wer führt das Testverfahren durch
- Wann ist das eventuelle Patentierungsverfahren abgeschlossen
- Welche technischen Zulassungen sind notwendig
- Welche Patent- oder Gebrauchsmusterschutzrechte besitzen Sie bzw. haben Sie beantragt
- Wie könnten sich die technologischen Möglichkeiten im Idealfall entwickeln
4. Marktübersicht
Kunden
- Wer sind Ihre Kunden
- Wo sind Ihre Kunden
- Wie setzen sich die einzelnen Kundensegmente zusammen (z.B. Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Einkaufsverhalten, Privat- oder Geschäftskunden)
- Haben Sie bereits Referenzkunden? Wenn ja, welche?
- Welches kurz- und langfristige Umsatzpotential ist damit verbunden
- Sind Sie von wenigen Großkunden abhängig
- Welche Bedürfnisse/Probleme haben Ihre Kunden
- Welchen Nutzen hat Ihr Angebot für potentielle Kunden
Konkurrenz
- Gibt es andere Entwicklungen in "Ihrer" Richtung
- Wer sind Ihre Konkurrenten
- Was kosten Ihre Produkte bei der Konkurrenz
- Welche Stärken haben Sie gegenüber dem Angebot der Konkurrenz
- Welche Schwächen haben Sie gegenüber Ihrem wichtigsten Konkurrenten
- Wie können Sie diesen Schwächen begegnen
Standort
- Wo bieten Sie Ihr Angebot an
- Warum haben Sie sich für diesen Standort entschieden
- Welche Nachteile hat der Standort
- Wie können Sie diese Nachteile ausgleichen
- Wie wird sich der Standort zukünftig entwickeln
5. Marketing
Preis
- Welche Preisstrategie verfolgen Sie und warum (Hochpreis, Niedrigpreis)
- Zu welchem Preis wollen Sie Ihr Produkt/Ihre Leistung anbieten
- Welche Kalkulation liegt diesem Preis zugrunde
Vertrieb
- Welche Absatzgrößen steuern Sie in welchen Zeiträumen an
- Welche Zielgebiete steuern Sie an
- Welche Vertriebspartner werden Sie nutzen
- Welche Kosten entstehen durch den Vertrieb
Werbung
- Wie erfahren Ihre Kunden von Ihrem Produkt/Ihrer Leistung
- Welche Werbemaßnahmen planen Sie wann
6. Unternehmensorganisation
Unternehmensführung/Gründerperson(en)
- Gründerperson
- Welche Form der Organisation führen Sie ein
- Welche Qualifikationen/Berufserfahrungen und ggf. Zulassungen haben Sie
- Über welche Branchenkenntnisse verfügen Sie
- Über welche kaufmännischen Kenntnisse verfügen Sie
- Welche besonderen Stärken gibt es
- Welche Defizite es, wie werden sie ausgeglichen
Rechtsform
- Für welche Rechtsform haben Sie sich entschieden
Übersicht der Rechtsformen: Einfach HIER KLICKEN
Organisation
- Wer übernimmt welche Aufgaben im Unternehmen
- Wie können Sie ein sorgfältiges Controlling sicherstellen
Mitarbeiter
- Wann bzw. in welchen zeitlichen Abständen wollen sie wie viele Mitarbeiter einstellen
- Welche Qualifikation sollten Ihre Mitarbeiter haben
- Welche Schulungsmaßnahmen sehen Sie für Ihre Mitarbeiter vor
7. Chancen und Risiken
- Welches sind die drei größten Chancen, die die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens positiv beeinflussen könnten
- Welches sind die drei wichtigsten Probleme, die eine positive Entwicklung Ihres Unternehmens behindern könnten
8. Finanzierung
Kapitalbedarfs-/Investitionsplan
Wie hoch ist der Gesamtkapitalbedarf für
- Anschaffungen und Vorlaufkosten für Ihre Unternehmensart
- eine Liquiditätsreserve während der Anlaufphase (6 Monate nach Gründung; bei innovativen Science- Unternehmen ca. 2 Jahre)
- Liegen Ihnen Kostenvoranschläge vor, um Ihre Investitionsplanung zu belegen
Private Ausgaben/Einnahmen
- Wie hoch sind Ihre Kosten für Lebenshaltung, Wohnen, Pkw etc.
- Wie hoch sind die Beiträge für persönliche Ab- und Versicherungen
- Welche sonstigen privaten Verpflichtungen haben Sie
- Wie hoch sind ggf. Einnahmen (z.B. Mieteinnahmen, Kapitalvermögen)
- Erhalten Sie den Gründungszuschuss oder Überbrückungsgeld
Finanzierungsplan
Wie hoch ist Ihr Eigenkapitalanteil
- Welche Sicherheiten können Sie einsetzen
- Wie hoch ist Ihr Fremdkapitalbedarf
- Welche Förderprogramme könnten für Sie in Frage kommen
- Welche Beteiligungskapitalanleger könnten für Sie in Frage kommen
- Könnten Sie bestimmte Objekte leasen, zu welchen Konditionen
Liquiditätsplan
- Wie hoch schätzen Sie die monatlichen (verteilt auf drei Jahre) Einzahlungen aus Forderungen u.a
- Wie hoch schätzen Sie die monatlichen Kosten (Material, Personal, Miete u.a)
- Wie hoch schätzen Sie die Investitionskosten, verteilt auf zwölf Monate
- Wie hoch schätzen Sie den monatlichen Kapitaldienst (Tilgung und Zinszahlung)
- Mit welcher monatlichen Liquiditätsreserve können Sie rechnen
Ertragsvorschau/Rentabilitätsrechnung
- Wie hoch schätzen Sie den Umsatz für die nächsten drei Jahre
- Wie hoch schätzen Sie die Kosten für die nächsten drei Jahre
- Wie hoch schätzen Sie den Gewinn für die nächsten drei Jahre
9. Unterlagen
- tabellarischer Lebenslauf
- Zeugnisse
- Vermögens- und Schuldenaufstellung
- Vertragsentwürfe
- Kooperationsverträge (Entwurf)
- Marktanalysen
- Branchenzahlen
- Gutachten
- Schutzrechte (Patente)
- Übersicht der Sicherheiten
- Tragfähigkeitsbescheinigung (bei Gründungszuschuss)
Ich weiß es ist sehr viel und sehr umfangreich. Wenn Ihr Hilfe braucht empfehle ich euch das hier zu lesen: HIER KLICKEN
Viel Erfolg wünscht euch
T.
Dienstag, 2. März 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen